Am Samstag, den 28.03.2015 traf sich der Junggesellenverein Dattenberg um 10 Uhr am Bauhof um in den Wald zu fahren und dort den Maibaum zu schlagen.

Voller Motivation machten sich die Anwesenden mit vier Autos und dem Traktor der Gemeinde auf den Weg. Wie immer begleitete uns Bernd, der nachher auch den Baum schlagen sollte.

Die uns, von Günter Boden, zur Verfügung gestellten Bäume wurden eingehend auf ihre Dicke, Höhe und ihr Wachsverhalten überprüft und wir wählten den Schönsten aus.

Was jedoch nicht beachtet wurde waren die ihm nahestehenden Bäume, was später zu einem Problem führte.

Bernd machte sich also an die Arbeit und sägte den Baum an, soweit lief alles gut.

Schon nach kurzer Zeit hörte man ihn brüllen „Baum fällt“ und er fiel auch – in einen Ast des nächsten Baums.

Dann wurde der Baum einfach weiter angesägt, in der Hoffnung, er würde weiter fallen. Doch diesen Wunsch erfüllte er uns nicht.

Die starken Männer durften dann „Tauziehen“ mit dem Baum spielen, er bewegte sich weiterhin kein Stück. Auch das Rütteln mit einem Feldhebel half nichts und am Ende musste dieser darunter leiden.

Schließlich stand die Tanne neben ihrem Stumpf und die Gefahr bestand, dass sie in alle Richtungen kippen könnte – tat sie leider oder Gott sei Dank nicht.

Plötzlich musste Bernd schnell weg und wir standen alleine im Wald, doch zum Glück haben wir einige kreative Köpfe im Verein, die die tollsten Ideen hatten.

Am Ende haben wir ein Stahlseil am Traktor festgebunden und die umliegenden Bäume als Seilwinde genutzt, sodass sich der Baum endlich bewegte. Unsere Tanne fiel erneut - diesmal in einen Dornenbusch. Dort musste sie raus gezogen und geschnitten werden.

Als unser Maibaum dann endlich aufgeladen war, ging die Fahrt los. Mit Sicherungsfahrzeugen vorne und hinten fuhren und liefen wir schnell Richtung Dattenberg. Plötzlich verschwanden beide Fahrzeuge hinten und ein Dortmunder überholte unseren Zug gefährlich in der Kurve.

Heil im Steinbruch angekommen wurden wir schon von Paul und einem Feuer erwartet, so dass direkt gegrillt werden konnte. Ein Teil machte sich an das Schälen des Baums und ein anderer Teil holte das Müllsammeln nach, da beim VVD nur Maren und Hanna teilgenommen haben.
Trotz des Regens waren alle sehr fleißig und ausdauernd, es hätten höchstens ein paar mehr Junggesellinnen anwesend sein können, denn auch im Wald kann man jede helfende Hand gebrauchen. Die Tanne hat vermutlich von den Plänen des Vorstands gewusst und wollte nicht, dass wir sie für die Leubsdorfer „opfern“.

Das Fällen der richtigen Tanne fand nur innerhalb des Vorstandes am 02.04. statt.

 

 

Kira Michels

-Schriftführerin-